metaphorisches Potrait ..

An einem Waldrand, ein Baum
groß, kräftig, breiter Stamm
Unter den Baumwipfeln, gut getarnt
ein Versteck
Kleines Häuschen, von Blättern bedeckt
über Äste kann mans' betreten
kommt man herein, erhellt.

An einer Wand, ein runder Spiegel
Ich seh mich selbst und wo noch
das Licht hinfällt

Nur eine kleine Ecke, die dunkel
und für Sonnenstrahlen unerreichbar ist.
Ich erkenn kaum was,
erst auf nen zweiten Blick.
Ein Regal, ein Bild, ein Gesicht.
Daneben ein Büchlein,
bedeckt von einer Staubschicht.

Die einzige Ecke
die unberührt ist.
Weckt kaum Interesse
denn der Rest der Hütte ist
voller Licht.

Keine Möbel, kein Dreck.
Fast perfekt.

24.03.2010

26.3.10 11:05
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


raffi / Website (7.4.10 12:45)
Schönes Gedicht gefällt mir. Fängst du jetzt wieder an zu schreiben?..
hdl

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