Immer wieder sage ich, dass ich das nicht bin.
Warum verhalte ich mich dann so?
Immer wieder bezeuge ich, ich kann.
Aber warum geht es einfach nicht?

Ich sage nein,
mein Herz meint es
mein Verstand meint es
ich selbst bin davon überzeugt.

Immer wieder holt es mich ein.

Doch ich bin das nicht.
Ich komme davon los.
...

Verwirrende Gedanken. 

Quälende Sehnsucht.

Was hält mich über Wasser?
Immer wieder der, der mich schon einmal aufgefangen hat.

Ich bin immer wieder kurz davor zurückzukehren.
Obwohl ich das nicht mehr bin. Aber jetzt, fühle ich mich noch weniger als Ich.
Im letzten Moment drehe ich immer wieder um.
Durch ihn. Durch Gott.

Solange warten tut weh und ich wünschte ich müsste es nicht.
Aber ich muss jetzt etwas an mir ändern und nicht mehr zulassen, dass es mich irgendwie einholt. Wenn ich etwas an mir verändere, gebe ich Gott die Chance mich weiter zu verändern.

Und dann können wir das.

So hat uns Christus also wirklich befreit. Sorgt nun dafür, dass ihr frei bleibt und lasst euch nicht wieder unter das Gesetz versklaven.
Galater 5.1

1.2.09 21:24


Heute brauchte ich einen Tag- und habe verschiedenes damit angefangen.

Mein Zimmer habe ich ein bisschen aufgeräumt. Für diese kommende Woche habe ich mir nämlich vorgenommen pro Tag eine Schublade auszumisten, damit das Chaos endlich ein Ende nimmt. Später habe ich unsere Küche geputzt, was keine große Anstrengung war. 

Meine Zeit danach habe ich mit Lesen verbracht. Leider habe ich nur kurz die Bibel zur Hand genommen. Ansonsten Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker" (Schullektüre) überflogen und Biss zum Morgengrauen von Stephanie Meyer erneut angegriffen.


Im Internet habe ich mich Nachmittags für ein Kleid von Tofu begeistert, was mit 120€ allerdings unerschwinglich für mich, als arme Schülerin, ist.
Bei Amazon.de habe ich mir ein lang ersehntes Glätteisen für knapp 45€ bestellt. (ich gönns mir, nachdem ich zwei monate kaum geld ausgegeben habe.)

Um auf andere Gedanken zu kommen und mich von der Einsamkeit in unserem leeren Haus abzulenken spielte ich ein paar (Anfänger-)Stücke auf meinem Klavier und soeben noch hatte ich das Verlangen zu Fotografieren. Zwei Leuchtkugeln waren meine Opfer.

Jetzt gleich werde ich noch überfliegen ob ich noch Aufgaben für die Schule morgen erledigen muss und dann werde ich auch ins Bett gehen. 

Gute Nacht allerseits... 

"Ihr sollt euch von euerm alten Leben, dem 'alten Menschen' mit all seinen trügerischen Leidenschaften, endgültig trennen und euch nicht länger selbst zerstören." Epheser 5.22
Ermutigung zur Veränderung...

2.2.09 22:23


Ich habe Angst vor morgen Abend. Warum ich morgen nach Herne soll, ich verstehs nicht. Gut, ich mach beim Anspiel mit, was ich nebenbei sehr schön finde. (also das Theaterstück.) Dennoch habe ich Angst J. zu treffen. Ich habe einfach Angst davor. Ist das falsch? Oder vielleicht ist es nicht Angst? Was ist es dann? Ich kann keinen Begriff dafür finden.
Als würde das dunkle Chaos in mir sich davon ernähren, als würde es sich davon am Leben halten. Die schwarze Hoffnung. Ich musste feststellen, dass ich tatsächlich noch einen Fünkchen Hoffnung hatte, als C. uns nach Herne eingeladen hat. Aber mich macht es fertig. Morgen werde ich hinfahren mit meinen Freunden, meinen Dienst erfüllen, die Botschaft genießen und dann schnellst möglichst nach Hause fahren. Wenn das denn möglich wird.
Vielleicht ist J. morgen auch gar nicht da? Ich wollte ihn fragen gerade, aber er antwortet nicht. Ich renne blind in eine Enttäuschung und bleibe nicht stehen. Warum muss das passieren. Ich möchte das nicht...

6.2.09 23:44


 

I see the shadow of your face...
I miss you and I wish you were here..

6.2.09 23:46


139 Tage. Nein, sie waren nicht umsonst. Sie waren viel mehr... nötig. Dennoch hab ich Angst das es sich jetzt wieder so hinzieht. Ich kann nicht loslassen - das fällt mir so schwer. Ich weiß einfach nicht was gut für mich ist, ich kann das einfach nicht beurteilen. Warum fällt es so schwer? Ich will so gerne, ich sehne mich so sehr danach... denke es sollte erst in ein paar Jahren so sein, denke dann heute Abend.. nein ein paar Jahre halte ich nicht aus.

Man muss nicht verstehen was ich denke, was ich fühle. Es ist verwirrend, quälend. Ich selbst versteh mich oft nicht. Ich bin ein Mädchen. Gefühlschaos ist typisch.

 

 

 

7.2.09 23:02


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