² Hanna

Wieso macht man Gott für so etwas verantwortlich? Ein Leben in Depression ist doch die Folge des Lebens ohne Gott. Wo ist man denn selbst? Wo bringt man ihm das Lob und die Ehre die er verdient? Wenn etwas schlimmes passiert macht man ihn dafür verantwortlich, wenn etwas gutes passiert schreibt man es sich selbst zu. Man selbst war ja so gut und toll usw. aber auch dann ist Gott da und er hat dann mehr geholfen als man sich eingestehen will. Ein Mensch kann ohne Gott gar nichts. Wir sind alleine ohne ihn und sehnen uns nach liebe. Versuchen Liebe bei jemanden anderen zu finden aber werden immer wieder enttäuscht. Gott wird uns niemals zu unserem Glück zwingen. Was wäre denn besser.. ein "ich liebe dich" von einem Kind zu hören, während man ihm eine Pistole an den Kopf hält (dazu zwingt es zu sagen) oder wenn das Kind es freiwillig sagt?
Gott möchte uns helfen, aber wenn Menschen ihn immer abweisen, kann er es nicht. Wenn wir Menschen uns Blind stellen für seine Versuche sind wir selbst daran schuld...
Jeder Mensch kann sich gegen Gott entscheiden, die Folge davon ist der Tod. Früher oder Später. Wenn sich jemand dazu noch entscheidet, durch seinen eigenen freien Willen, zu sterben und seinem Leben und der Liebe keine Chance zu geben, hat Gott ebenso wenig gefallen daran wie wir. Er leidet genau wie wir.. und schlimmer.. du musst wissen, gäbe es auch nur einen einzigen Menschen auf der Erde, der von Gott durch Sünde getrennt wäre.. Jesus wäre für ihn auf die Erde gekommen und für ihn gestorben, damit dieser zu ihm kann... aber wenn man das als Mensch nicht wahrhaben will und sich das Leben nimmt.. ist es zu spät. Man kann Gott nicht vorwerfen,dass Menschen den freien Willen den sie besitzen auch benutzen.

Hanna ich weiß nicht was passiert ist, aber ich möchte gerne für dich beten...

2.11.08 13:35


Zu den Kommentaren.. Ich verweise auf Raffis Blog.
Danke dir.

Vielleicht antworte ich auch noch mal in ein paar Tagen.. aber im Moment fehlt mir die Zeit...


Ich kann nur jedem empfehlen versuchsweise das Johannes Evangelium zu lesen, vielleicht bekommt ihr dadurch ja eure antworten...

Hier sind ein paar Auszüge, die ich persönlich sehr schön finde.
Vielleicht könnt ihr ja auch was damit anfangen...

Jesus spricht....

Joh. 8,12 "Ich bin das Licht der Welt! Wer mir folgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht haben, das zum Leben führt."

Joh. 8,32 "Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien!"

Joh. 8,34 "Eins ist sicher: Jeder, der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde.

Joh. 8,36 "Wenn euch aber der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei."

Joh. 8,51 "Wer mein Wort annimmt und danach lebt, wird niemals sterben."

Joh. 14,6 "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ohne mich kann niemand zum Vater."

Joh. 16,3 "Das allein ist ewiges Leben: Dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und an Jesus Christus zu glauben, den du gesandt hast."

Joh. 17,19 "Für sie gebe ich mein Leben hin, damit ihr Leben dir gehört.

Joh. 20,29 (zu Thomas) "Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können erst die sein, die nicht sehen und trotzdem glauben."


Liebe Grüße..

5.11.08 21:57


² kassiopeia:

Du kannst dir sicher sein, ich habe schon schlechtes erlebt und kann damit umgehen.  Ich versuche gar nicht alleine herauszufinden, warum etwas passiert, sondern überlasse es Gott. Er hat seinen Plan für mich und wenn er will, dass etwas bestimmtes passiert, dann passiert es eben. Gute und schlechte Erfahrungen formen mich und meinen Charakter, sie prägen mein Leben und sind wichtig. Gott gibt mir die Kraft über solchen Zeiten zu stehen, auch wenn es schwer ist...
Würde ich versuchen einen Schuldigen zu suchen, wäre ich mein Leben lang auf der Suche. Ich hab meine Antworten gefunden bei Gott, auch wenn ich jetzt noch nicht alle Gründe verstehe,  kann ich darauf vertrauen, dass Gott mir sie irgendwann erklären wird... wenn ich ihn darum bitte.
Matt. 7,7 "Bittet Gott, und er wird euch geben. Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, dann wird euch die Tür geöffnet!"
Nur weil ich Christ bin, heißt das für mich lange nicht, dass alles perfekt läuft.. dessen bin ich mir sehr bewusst.

zitat:"hast du dann nicht genug geglaubt, hast du sünde begangen, will gott dir etwas beibringen, war es der teufel, war es dein egoistischer wille, hast du vergessen auf gottes willen zu hören etc."

Entweder man glaubt oder nicht. Es gibt kein "genügend" oder "zu viel". Gott bestraft mich nicht hier auf der Erde für die Dinge die ich tue.
Ich vertraue Gott, dass auch schlechte Zeiten sein Plan für mich sind. Jeder schlechten Zeit folgen Gute.. und jede schlechte Zeit gibt meinem Glauben die Chance zu wachsen, näher zu Gott zu rücken. Ihn näher kennen zu lernen.
Wie gesagt, irgendwann fügen sich die Puzzlestücke zusammen. Alleine auf Gott vertraue ich und beschäftige mich nicht bis zum verrecken mit dem warum.
Also nein, diese Argumentation wird mich nicht kaputt machen. Schon alleine aus dem Grund, dass ich Gott an meiner Seite hab.
Römer 8,31 "Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein." (ich liebe diesen Vers )

Ich hätte mich vielleicht klarer oder anders ausdrücken sollen. Mit Depressionen habe ich höchst wahrscheinlich das falsche Wort gewählt. Ich wollte damit lediglich sagen, dass ein Leben ohne Gott leer ist. Unerfüllt. Das es kein gutes Leben ist.
Mit Depressionen wollte ich eben das schlechte Ausdrücken.
Aber ich schließe nicht aus, dass Depressionen Folge von einem Leben ohne Gott sind. Dies ist möglich, kann man so aber nicht auf jeden daran erkrankten beziehen.

Ich finde Hiob 17 auch sehr krass.

Liebe Grüße... 

6.11.08 16:54


6.11.08 17:20


Traum. Licht aus.

Die Tage waren einfach, simpel und voll.
Wir hatten viel zu tun, da war keine Zeit.

Da war nur ein Blick. Der bezaubernde Duft. Das Foto von Dir.

Die Tage waren kurz, wir waren nicht lange da.
Hab dich nur selten gesehen, da war nicht viel Zeit.

Der einen Nachricht folgten so viele… Das Foto von dir.

Schnell war es vorbei, nie wieder gesehen.
Aber das Herz schreit, da war kein Raum für.

Da war nur dein Lächeln. Der bezaubernde Duft. Das Foto von dir…

Die Tage bleiben, sie bleiben für immer bei mir.
Das Foto von dir, tief verankert in meinem Herz.

Da war ein Verlangen, ein tiefer Wunsch.
Gefühle, die nicht weichen wollten und das Foto von dir.

Wir brauchten uns, ich brauchte dich.
Alles war perfekt nur nicht für mich.

Ich wollte dich sehen, nicht nur mit dir schreiben.
Wollte deine Hand halten, nicht davon träumen.

Wie hast du dich gefühlt? Wolltest du das Beste für mich?
Schnell hab ich gesagt, so geht’s nicht weiter.

Hab nicht geantwortet, wollte frei sein. Frei von dem verlangen.
Es hat mich so bedrückt. Zwei Jahre waren vergangen.
Ich wollte zurück.

Ich hab dir geschrieben. Hab gesagt ich komme wieder. Für ein paar Tage.

Wollte nicht sehen, dass es unmöglich war.
Das Foto von dir, wie vernarrt ich war.

Vernarbt, bin ich jetzt. Bin ja zurückgekehrt.
Eine Chance, für ein paar Tage.
Viele kleine Nachrichten, ich war so verwirrt.

Ich wollte dich, wollte dich nicht,
Ich brauchte dich, suchte jemanden für mich…

Das Foto von dir. Es war nie für mich.
Ich weiß es jetzt. Trenn mich von dir.
Mein Herz schreit. Verloren fühl ich mich.

Ich sehe wie du leidest. Hab alles verdorben.
Ich brauche dich, jetzt immer noch so sehr, es gibt kein zurück mehr.

Hab es dir jetzt gesagt, du weißt bescheid.
Hast es erst nicht verstanden, aber jetzt bist du bereit.
Du magst mich, ich brauche dich, aber ich glaube nicht an dich.

Das Foto von dir. Am liebsten zusammen mit mir.
Das Foto von uns. Ein bedeutungsloses Stück Papier.
05/11/2008

6.11.08 19:37


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